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Notfallsymposium 2.0 begeistert Teilnehmer

Spannende Vorträge und tolle Workshops.

Knapp 120 Teilnehmer aus verschiedenen Landkreisen und Bundesländern, ein Vormittag voller interessanter und praxisorientierter Vorträge, und ein Nachmittag, an dem es so richtig zur Sache ging: Von Reanimationen an allen möglichen Orten und in verschiedensten personellen Konstellationen, Workshops zur Atemwegssicherung und Stillen von lebensbedrohlichen Blutungen inmitten von Weintanks bis hin zum Üben von klassischen sanitätsdienstlichen Fallbeispielen hat das Notfallsymposium 2.0 des DRK-Ortsvereins Münzesheim e.V. (Kreis Karlsruhe) im Weingut Klenert am 24. Januar gezeigt, dass es im Notfall vor allem auf Teamgeist und eine gute Ausrüstung ankommt. 
Angeleitet wurden sie dabei von erfahrenen Dozenten, die sowohl hauptamtlich als auch ehrenamtlich in der Notfallrettung tätig sind. Zudem bot eine Industrieausstellung interessante Einblicke in die neuesten Trends bei Geräten und medizinischen Hilfsmitteln. 

Dr. Nicolai Thomas, Vorsitzender des OV Münzesheim, betonte in seiner Begrüßung: "Im Einsatz zählt nur eins: das Team muss funktionieren!" Dies zu fördern, war deshalb das Ziel der Veranstaltung. 
Kraichtals Bürgermeister Tobias Borho lobte die Münzesheimer Rotkreuzler dafür "genau den richtigen Riecher" gehabt zu haben und dieses Event erneut anzubieten. 
DRK-Kreisverbandspräsident Heribert Rech schloss sich dem an: "Der Ruf nach einer Wiederholung ging wie ein Donnerhall durch die Region!"
Marc Groß, Geschäftsführer des DRK-Landesverbandes, verwies auf die positive Wirkung von guten Gedanken auf die Gesundheit und wünschte den Teilnehmern genau dies durch das kameradschaftliche Miteinander.

Gesagt – getan. Jürgen Wiesbeck, Landesdirektor der Bereitschaften, stellte abschließend fest, dass die Begeisterung bei allen bis zum Ende des Tages angehalten hat. Er lobte das große Verantwortungsgefühl der Ehrenamtlichen gegenüber den Menschen, die sich aufs DRK verlassen. „Das ist Wahnsinn, was ihr hier auf die Beine gestellt habt!“, fasste Kreisausbildungsleiter Matthias Krause die Eindrücke zusammen. Seinen Ausführungen folgten stehende Ovationen für die Veranstalter. Am Ende stand der große Wunsch der Anwesenden eindeutig fest: Es muss ein Notfallsymposium 3.0 geben! 

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